Unter dem Motto „Forschung verbindet über Grenzen“ vergab die Stiftung zur Förderung der internationalen wissenschaftlichen Beziehungen der Goethe-Universität Frankfurt dieses Jahr erstmals den mit derzeit 2000 Euro dotierten Goethe International Science Diplomacy Award.

Der Preis zeichnet herausragende wissenschaftliche Leistungen aus, die internationalen Austausch fördern, Wissenschaftsfreiheit stärken und globale Verständigung ermöglichen. Wissenschaft ist von Natur aus international – sie lebt vom offenen Dialog, von persönlicher Begegnung und von Kooperationen über politische, kulturelle und geografische Grenzen hinweg.
Der Preis würdigt beispielhafte Initiativen und Projekte, etwa internationale Forschungskooperationen der Goethe-Universität mit Partnerinstitutionen in herausfordernden oder von Krisen betroffenen Regionen, den interkulturellen Austausch und gesellschaftlichen Dialog mit internationalen Wissenschaftsgästen und innovative Formen internationaler Zusammenarbeit in Forschung, Lehre und Publikation – auch virtuell, aber auch außergewöhnliche internationale wissenschaftliche Konferenzen und Workshops in Frankfurt.
Der Award wurde jetzt erstmals im Rahmen des Sommerfestes für internationale Gäste der Goethe-Universität verliehen.
Der Chairman der Stiftung zur Förderung der internationalen wissenschaftlichen Beziehungen der Goethe Universität, Prof. Dr. Jürgen Bereiter-Hahn betonte in seiner Ansprache, die Bedeutung der Preisinitiative: Wissenschaft funktioniere nicht ohne die Gesellschaft, und diese Verbindung könne hier gewürdigt werden.
Die ersten beiden Preisträger waren der auch als „Dr. Snake“ bekannte Tropenmediziner Dr. Ulrich Kuch und die Anthropologin Prof. Dr. Hande Birkalan-Gedik. -db-
