Ich werde immer wieder gefragt, warum ich Innovations-Resilienz so in den Mittelpunkt meiner Arbeit stelle und es jetzt sogar zum Thema meines neuen Buches gemacht habe. Die Antwort ist einfach: Weil es wichtig ist.

Der technische Fortschritt dreht immer schneller. Auch wenn die KI-Blase demnächst platzen sollte, verschafft uns das bestenfalls ein kurze und vor allem trügerische Atempause. Die Auswirkungen durch die künstliche Intelligenz werden bleiben und unsere Gesellschaft verändern, nachhaltig – und die nächsten Wellen – auch durch Fortschritt in anderen Technologiesegmenten – stehen bereits in den Startlöchern.
Innovations-Resilienz heißt nicht Ablehnung, denn niemand kann es stoppen. Es geht darum, damit umgehen zu können und den Fortschritt zum Vorteil aller einzusetzen. Der Wandel der Gesellschaft ist bereits heute tiefgreifend und beunruhigend. Dabei stehen wir erst am Anfang.
Wir werden anders arbeiten. Wie wir unsere Lebenspartner kennenlernen, ist schon komplett anders als noch vor wenigen Jahrzehnten. Wir müssen lernen mit Realitäten umzugehen, nicht nur im eigenen Land. Dass China und jetzt Indien so schnell an Bedeutung gewinnen, zuerst wirtschaftlich und dann weltpolitisch, hat auch mit der Adaptionsgeschwindigkeit technischer Innovationen dort zu tun. Wie gesagt, kein Bereich bleibt unberührt!
Darauf müssen wir uns einstellen, wollen wir unsere Gesellschaft einigermaßen stabil halten. Das Unbehagen, das uns allenthalben plagt, einfach zu verdrängen, ist keine Lösung. Dabei ist Resilienz durchaus ein Thema, das im Umfeld der Corona Pandemie populär wurde. Resilienz wird inzwischen für die Bereiche Infrastruktur, IT Sicherheit und Unternehmensorganisation gefordert und wurde populistisch von Business Coaches vereinnahmt; Resilienz als Teil der Selbstoptimierung, um besser Karriere zu machen.
Doch das greift viel zu kurz! Der Druck auf unsere Gesellschaft, der sich durch die sogenannten Deep-Tech, also die tiefgreifenden Technologien, aufbaut, wird sich dann in der Zukunft nur noch stärker entladen. Noch ist Zeit sich anzupassen, das Problem aktiv anzugehen, dass die Entwicklung zumindest kontrollierbar bleibt.
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