Künstliche Intelligenz, KI, ist disruptiv und sie vernichtet Arbeitsplätze, zumindest pusht sie die Effizienz und erleichtert einseitige Arbeiten. Je nach dem, wen man anhört, trifft das eine oder das andere zu.

Unsicherheit! Unsicherheit, kaum verdeckt, bei den selbsterklärten Experten, aber vor allen Dingen bei Unternehmen und Arbeitnehmern gleichermaßen. Der Aufklärungsbedarf ist hoch, entsprechend hoch war die Nachfrage nach Experten, echten, aber auch den selbsternannten. Die Nachfrage bei beiden explodierte mit Rekordbuchungsständen bei Seminaren und Coachings.
Jetzt mehren sich die Anzeichen, dass der Boom vorbei ist – erst einmal. Die Unternehmen fühlen sich inzwischen wohl informiert und die Strategien zur Implementierung von KI sind inzwischen auf dem Weg. Hinzu kommt die Weltlage. Auch die sorgt für wirtschaftliche Verunsicherung ohne aber einen Bildungsreflex auszulösen. Im Gegenteil, in vielen Unternehmen wird der Gürtel deutlich enger geschnallt.
Doch die technische Entwicklung bleibt nicht stehen.
Im Gegenteil: Die Updates kommen in immer schnellerer, schwindelerregender Folge, verändern, erweitern Möglichkeiten. Übermüdung auf der einen Seite, Vorsicht im Angesicht weltweiter Krisen auf der anderen führt gefühlt zu Stillstand. Aber Stillstand ist Gift, denn der Fortschritt bleibt nicht stehen…
